Mandibulärer Furkationsdefekt Grad II mit interproximalem Knochenverlust.
Für viele Zahnmediziner bedeutete die Therapie der mandibulären Grad II-Furkationsdefekte bisher zeitaufwändige Methoden, erschwerte postoperative Heilung und unsichere Langzeitergebnisse.
Straumann® Emdogain bietet eine vereinfachte Therapiemöglichkeit, durch die die Operationszeit verkürzt und verloren gegangenes Parodontalgewebe regeneriert wird.
Behandlung von Furkationsdefekten
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Furkationsdefekt* vor der Therapie mit Straumann® Emdogain.Anästhesieren Sie das vorgesehene OP-Gebiet durch Leitungs- bzw. Infiltrationsanästhesie. Vermeiden Sie die Injektion eines adrenalinhaltigen Lokalanästhetikums in den Interdentalbereich oder in den Gingivasaum, der im Bereich des zu behandelnden Parodontaldefekts liegt. * Anm.: Die für die USA zugelassene Indikation ist der mandibuläre Grad II-Furkationsdefekt mit minimalem approximalem Knochenverlust. |
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Führen Sie intrakrevikuläre Inzisionen und, falls erforderlich, ein oder zwei vertikale Entlastungsinzisionen durch, die Sie in die Alveolarmukosa fortsetzen. Mobilisieren Sie Mukoperiostallappen an den bukkalen und palatinalen/lingualen Zahnflächen. Erhalten Sie so viel gingivales Bindegewebe im Lappen wie möglich. Sichern Sie die Lebensfähigkeit der Parodontalzellen durch Befeuchtung des Weichgewebes mit steriler Kochsalzlösung. |
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Klappen Sie das Weichgewebe ab, um den Parodontaldefekt freizulegen. |
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Entfernen Sie das am Alveolarknochen und Alveolarknochendefekt haftende Granulationsgewebe, um einen vollständigen Zugang und die Darstellung der Wurzeloberfläche zu erreichen. Entfernen Sie subgingivale Plaque und Zahnstein. |
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Entfernen Sie die "Smear Layer" durch 2-minütiges Konditionieren mit Straumann® PrefGel. Dann spülen Sie mit steriler Kochsalzlösung nach. Vermeiden Sie nach dem letzten Spülvorgang die Kontamination der gesäuberten und vorbehandelten Wurzeloberfläche mit Blut oder Speichel. |
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Applizieren Sie unmittelbar danach Straumann® Emdogain auf die freigelegten Wurzeloberflächen, beginnend von apikal. Applizieren Sie Straumann® Emdogain so, dass die freigelegte Wurzeloberfläche vollständig bedeckt wird. |
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Vollständige Abdeckung des Approximalbereichs und optimale Anpassung des Weichgewebes sind von wesentlicher Bedeutung. Wenn es angezeigt erscheint, kann man eine periostale Fensterung an der Lappenbasis vornehmen, um die koronale Reposition des Weichgewebes zu erleichtern. Es sollte ein Nahtmaterial gewählt werden, das sich für einen längeren sicheren Wundverschluss eignet. Beim Repositionieren und Vernähen des Lappens sollte mit dem Ausfließen von überschüssigem Material gerechnet werden. |
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